Nächte mit − / + anpassen, Stopps mit ↑↓ verschieben oder ✕ rauswerfen. Auf der Karte jeden Platz mit „+ Route“ dazunehmen – Kilometer, Tage und Budget rechnen live mit. Nach 3–4 Nächten juckt's euch eh weiter 😉
Fixkosten-Schätzung (Familie, Hochsommer)
Aktivitäten (Thun-Charter ~800–1.300 € privat, Canyoning ~55 €/Kopf, Lavezzi-Boot ~40 €/Kopf …) kommen je nach Lust obendrauf. Fähren früh buchen – Juli/August-Preise steigen wöchentlich.
✨ Für euch
Bewerte Orte im Karten-Tab mit ⭐ (unter jeder Spot-Karte). Aus euren Sternen lernt die App, worauf ihr steht – und schlägt euch hier ähnliche Orte vor, die ihr noch nicht bewertet habt. Je mehr ihr bewertet, desto besser die Tipps.
Antippen zum Aufklappen – das Wichtigste steht oben und ist schon offen.
🐟 Thunfisch – so klappt's wirklich
- Vom Boot (legal & realistisch): Roter Thun ist streng quotiert (ICCAT) – für euch heißt das Catch & Release vom lizenzierten Charter. Saison Juli–Sept. ist perfekt: Drifting mit Sardinen-Futterspur oder Spinnfischen auf jagende Schulen. Hotspots: Straße von Bonifacio (zwischen euren beiden Inseln!), vor Olbia/Golfo Aranci, vor Arbatax – und auf Korsika ab Porto-Vecchio/Solenzara.
- Preise: Geteilte Ausfahrt ab ~150–250 €/Person, Privatboot (bis 4–5 Angler) ~800–1.300 €/Tag. Mit Opa seid ihr 4 Angler → Privatboot teilen ist oft günstiger pro Kopf als 4 Einzelplätze.
- Vom Ufer mit Drohne: Ehrlich gesagt Graunzone. Bluefin vom Ufer ist in IT/FR praktisch nicht legal zu entnehmen, und Drohnen-Köderablage ist vielerorts (bes. Frankreich/Korsika) untersagt. Der ehrliche Plan B: Spinnfischen vom Ufer/von Felsen auf Palamita (Bonito), Tombarello und Bluefish in der Dämmerung – z. B. Capo Bellavista bei Arbatax oder die Felsen bei Coccorrocci. Fühlt sich an wie Mini-Thun, ist legal, und die Drohne nutzt ihr zum Schulen-Spotten (Vogelschwärme = Futterfisch = Räuber) – das ist erlaubt und ein echter Gamechanger.
- Lizenzen: Italien Meer: kostenlose Online-Registrierung Freizeitfischerei (licenzapescamare / FIPSAS-Infos). Po: Erlaubnisschein direkt im Fishing Camp (~50 €, 3 Ruten). Korsika Meer: frei, aber Mindestmaße & Flossenschnitt-Regel beachten; Süßwasser braucht Carte de Pêche (online).
🐙 Oktopus & Nachtschnorcheln
- Dämmerung = Oktopus-Zeit. Flache Felsplateaus mit Seegras-Rand absuchen: Muschelhaufen vor einem Loch verraten die Höhle. Top: Fautea (Korsika), Capo Testa & die Felsen von Porto Pollo, Pedra Longa.
- Regeln: In Frankreich/Korsika Mindestmaß 750 g, in Italien 1 kg – und Entnahme nur mit der Hand/ohne Pressluft. Nachts ist Unterwasserjagd (Harpune) in Italien wie Frankreich verboten – nachts also nur schauen (Taschenlampe, Boje, immer zu zweit, Buddy bleibt an der Oberfläche).
🚁 Drohne
Korsika: viele Küsten-NSGs (Lavezzi, Scandola, Bonifacio-Klippen) = Flugverbot, Géoportail-Karte checken. Sardinien: Nationalpark La Maddalena und Badestrände mit Menschen tabu, sonst A1/A3-Regeln (EU). Über offenem Meer beim Schulen-Spotten seid ihr fast immer sauber unterwegs.
⚠️ Sicherheit Klippenspringen (bis 5 m ist ok, aber…)
⛴ Fähren-Logik
- Livorno → Bastia: Corsica Ferries + Moby, bis 3–4×/Tag, 4–5 h. Mit 2 Fahrzeugen + Dachzelten unbedingt Höhe korrekt angeben (Dachzelt = meist >2 m Kategorie!).
- Korsika → Sardinien: Bonifacio → Santa Teresa Gallura, nur ~50 min – der schönste „Grenzübertritt" Europas, vorbei an den Kreidefelsen.
- Heim: Olbia oder Golfo Aranci → Livorno (Nachtfähre spart einen Reisetag).
🌡 Wetter-Taktik
Wird's am Po schwül-brütend (Juli-Delta kann drückend sein), einfach früher Richtung Livorno – am Meer weht's. Auf Korsika ist euer Joker die Höhe: Solenzara-Tal und Bavella liegen bei 600–1.200 m, nachts angenehm kühl im Dachzelt. In Sardinien gilt dasselbe für die Ogliastra-Berge (Ulassai, Bau Mela).
📲 App-Tipp
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